MeinGewerbe ist eines meiner eigenen Produkte. Es verbindet Kunden, Angebote und Rechnungen für Selbstständige und kleine Betriebe. Dieser Architekturartikel beschreibt den Entwicklungsstand vom März 2026; die aktuelle Projektseite zeigt die Arbeitsprobe und ordnet meine Rolle ein.

20+ Module im Überblick

Kundenverwaltung

Alle Kontaktdaten, Kommunikationshistorie und verknüpfte Projekte/Angebote/Rechnungen. Globale Suche über alle Kunden.

Auftrags- & Projektverwaltung

Projekte anlegen, Mitarbeiter zuweisen, Status tracken. Zeiterfassung pro Projekt mit Start/Stop-Timer und manuellen Einträgen.

Angebotswesen

Angebote erstellen, als PDF generieren, per E-Mail versenden. Ein Klick übernimmt ein akzeptiertes Angebot als Rechnung – inklusive aller Positionen.

Rechnungswesen + XRechnung

Rechnungen mit automatischer Nummerierung, USt-ID-Validierung, PDF-Export und XRechnung (EN 16931 / UBL 2.1) als strukturiertes Rechnungsformat. Teilrechnungen, Schlussrechnungen, Mahnungen.

Ausgaben & KI-Beleganalyse

Belege fotografieren – Google Gemini extrahiert automatisch Betrag, Datum, Kategorie und USt-Satz. Auch Audio-Transkription für Sprachnotizen nach Kundenterminen.

Finanzen & Steuer-Dashboard

Gewinn-und-Verlust-Rechnung, monatliche Übersicht, Umsatzsteuer-Voranmeldung vorbereiten. Alle Daten auf einen Blick.

Kalender & Terminplanung

Wochenansicht, Kundentermine anlegen, mit Projekten verknüpfen. Push-Erinnerungen.

Fahrtenbuch

Fahrten dokumentieren mit Start/Ziel, km, Anlass. Automatische Berechnung der km-Pauschale.

Zeiterfassung

Start/Stop-Timer oder manuelle Eingabe. Pro Mitarbeiter, pro Projekt. Export für die Lohnbuchhaltung.

Personalverwaltung & Teams

Multi-Tenancy: Ein Betrieb, mehrere Nutzer. Rollen (Admin, Mitarbeiter, Lesezugriff). Team-Einladungssystem per E-Mail.

Kundenportal (Digitale Signatur)

Kunden können Angebote direkt online akzeptieren – ohne eigenen Account. Digitale Signatur im Browser.

SMS & WhatsApp

Terminerinnerungen und Statusupdates per SMS (Twilio) direkt an den Kunden.

Demo-First Entwicklung

MeinGewerbe nutzt eine Demo-First-Strategie: Die /demo-Umgebung ist sowohl der öffentliche Showcase als auch die interne Entwicklungs-Sandbox. Neue Features werden hier implementiert und verifiziert, bevor sie in den geschützten /dashboard-Bereich synchronisiert werden.

PDF-Generierung: Client-Side

PDF-Dokumente (Angebote und Rechnungen) werden mit @react-pdf/renderer direkt im Browser generiert. Kein Server rendert PDFs – das vermeidet einen zusätzlichen PDF-Renderdienst. XRechnung ist dagegen ein strukturiertes XML-Format. Ob ein Export die Anforderungen eines konkreten Empfängers erfüllt, muss separat geprüft werden.

components/InvoicePDF.tsx
import { Document, Page, Text, View }
  from '@react-pdf/renderer';

export function InvoicePDF({ invoice }) {
  return (
    <Document>
      <Page size="A4">
        <View style={styles.header}>
          <Text>{invoice.company.name}</Text>
          <Text>Rechnung {invoice.number}</Text>
        </View>
        {invoice.items.map(item => (
          <View key={item.id} style={styles.row}>
            <Text>{item.description}</Text>
            <Text>{item.total.toFixed(2)} €</Text>
          </View>
        ))}
      </Page>
    </Document>
  );
}

Tech Stack

  • Frontend: Next.js 16.1 (App Router), TypeScript, Tailwind CSS 3.4
  • Backend: Supabase (PostgreSQL + Auth + Edge Functions + Storage)
  • Payments: Stripe (Checkout + Webhooks + Portal)
  • PDF: @react-pdf/renderer (Client-Side)
  • E-Rechnung: XRechnung (EN 16931 / UBL 2.1)
  • E-Mail: Supabase Edge Functions + Nodemailer (Plesk SMTP)
  • SMS: Twilio (via Edge Function)
  • KI: Google Gemini API (Beleganalyse, Audio-Transkription)
  • Analytics: Custom Zero-Dependency System
  • Deployment: Strato VPS / Plesk

DSGVO & Compliance

Alle Daten in Frankfurt/EU (Supabase). Row Level Security, Multi-Tenancy mit Organisations-IDs, E-Mail-Verifizierung. Rechtliche Seiten (Impressum, Datenschutz, AGB) sind integriert.

→ Projekt ansehen: MeinGewerbe – Projektdetails

→ Live: meingewerbe.online

CRM für Kleinunternehmer: gegen das Tool-Chaos

Der eigentliche Gegner eines Kleinunternehmer-CRM ist nicht Salesforce, sondern die Realität aus Excel, Notizzetteln und E-Mail-Postfach. Der Mehrwert entsteht weniger durch Funktionsfülle als durch das Zusammenführen weniger Kernobjekte — Kunden, Angebote, Rechnungen — an einem Ort, mit so wenig Eingabe wie möglich. Technisch bedeutet das: saubere Datenmodelle (eine Quelle der Wahrheit pro Objekt), belegechte PDF-Erzeugung und Exporte, damit keine neue Insellösung entsteht.

Häufige Fragen

Ab wann lohnt ein CRM für Soloselbstständige?

Sobald Kundenkontakte und Belege über mehrere Tools verstreut sind und etwas durchrutscht. Vorher reicht oft eine disziplinierte Tabelle — die ehrliche Bedarfsfrage steht vor dem Projekt.

Werden rechtliche/steuerliche Vorgaben automatisch erfüllt?

Software unterstützt, ersetzt aber keine steuerliche Beratung. Anforderungen an Rechnungen, Aufbewahrung und Buchhaltung sind individuell mit fachkundigem Rat zu klären.

Hinweis: Produkt-/Technikdarstellung, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Passende Umsetzung aus meinem Portfolio

Projekt in diesem Umfeld?

Ich baue Web-Apps und Tools auch in Nischen wie dieser. Kurze Mail mit dem Ziel genügt.

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