Ausgangslage
Die Rohdaten einer privaten Wetterstation sind nur als Zahlenstrom verfügbar — ohne Historie, Visualisierung oder abgeleitete Werte. Der Sensor misst, aber niemand kann etwas damit anfangen.
Lösung
Eine Ingest-Pipeline holt die PWS-Daten über die Weather-Underground-API, speichert sie als Zeitreihen und stellt sie in einem Web-Dashboard mit 7-Tage-Historie, abgeleiteten Werten (Wolkenbasis) und Astronomie-Daten dar — vom Sensor bis zum lesbaren Chart in einer durchgängigen Kette.
Im Kern
7-Tage-Historie
Verlauf aller Messwerte statt nur Momentaufnahme — Trends werden sichtbar.
Wolkenbasis
Aus Temperatur und Taupunkt abgeleitete Wolkenuntergrenze — ein Wert, den kein Sensor direkt liefert.
Astronomie-Daten
Sonnen- und Mondzeiten passend zum Standort — Kontext zum reinen Wetter.
Web-Dashboard
Interaktive Charts, auf jedem Gerät abrufbar — die Station in der Hosentasche.
Code-Einblick
// PWS-Daten von Weather Underground holen und als Zeitreihe ablegen async function ingest() { const url = WU + '/observations/current?stationId=' + ID const res = await fetch(url + '&apiKey=' + KEY) const { observations } = await res.json() const o = observations[0] await db.insert('readings', { ts: o.obsTimeUtc, tempC: o.metric.temp, humidity: o.humidity, cloudBaseM: cloudBase(o.metric.temp, o.metric.dewpt), // abgeleitet }) }
Tech-Stack
Ergebnis
Kompakte End-to-End-IoT-Referenz: eigene Hardware, Ingest-Pipeline, Zeitreihen-Speicherung und ein Live-Dashboard mit selbst berechneten Werten. Zeigt, dass ich einen Datenweg vom physischen Sensor bis zur Visualisierung vollständig aufbauen kann.